Fremdwährungsgebühr
Die Fremdwährungsgebühr ist ein prozentualer Aufschlag auf Kartenzahlungen außerhalb des Euroraums — meist ein bis zwei Prozent des Umrechnungsbetrags.
Die Fremdwährungsgebühr — im Preisverzeichnis oft als Auslandseinsatzentgelt oder FX Fee aufgeführt — ist ein Aufschlag, den der Issuer erhebt, wenn eine Kartenzahlung in einer anderen Währung als der Kontowährung abgerechnet wird.
Wie sie berechnet wird
- Bemessungsgrundlage ist der auf Euro umgerechnete Betrag
- Der Umrechnungskurs stammt vom Zahlungsnetzwerk (Mastercard- bzw. Visa-Referenzkurs)
- Der prozentuale Aufschlag des Issuers kommt on top
Beispiel: 100 USD werden zum Netzwerk-Kurs in Euro umgerechnet, danach schlägt der Issuer sein Entgelt (typisch 1 %–2 %) auf.
Wann sie anfällt
Immer, wenn die Transaktionswährung nicht Euro ist — also nicht nur außerhalb der EU: Auch Zahlungen in polnischen Złoty, tschechischen Kronen oder britischen Pfund lösen die Gebühr aus. Zahlungen in Euro (auch in Nicht-EU-Ländern) sind gebührenfrei.
Wichtig: DCC am Terminal ist keine Umgehung — der Wechselkurs dort ist typischerweise deutlich schlechter, und die Fremdwährungsgebühr fällt oft trotzdem an.
Siehe auch: DCC, Bargeldabhebung, Ratgeber: Kreditkarte im Ausland, Rechner: Fremdwährung
Dieser Eintrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Finanzberatung. Verbindliche Konditionen entnehmen Sie dem Preis- und Leistungsverzeichnis der Multitude Bank p.l.c.